Nachdem ich mich in der letzten Woche noch über das mangelhafte Feedback meiner Kollegen beschwert habe, muss ich heute sagen: Sie haben alle ihre Verbesserungsvorschläge geschickt. Und jetzt kann ich loslegen den Anforderungskatalog und ein entsprechendes Konzept zu erstellen. Notizzettel die Zweite, danach das ganze dann grafisch noch in ein Excel-Sheet abbilden. Herrje ist das alles umständlich. Und irgendwo sollte ich auch noch festhalten, wie hoch das Budget ist, dass wir für das Projekt “Webseite relaunch” einplanen. Am besten wäre es, wenn ich das Budget den einzelnen Aufgaben zuweisen könnte, um so nicht den Überblick zu verlieren. Mit dem Excel-Sheet werden auch die entsprechenden Kollegen, die an der Umsetzung mitbeteiligt sind, auch arbeiten. Das wird dann wieder das reinste Versionen-Chaos werden, weil jeder die Datei lokal auf seinem Rechner abspeichert und bearbeitet. Kann es denn wirklich sein, dass durch solche Kleinigkeiten die Arbeitsprozesse verkompliziert werden? Gibt es denn da nicht ein alternatives Programm, mit dem ich zeitgleich Projekte planen, Einzelaufgaben verwalten und auch das dafür eingesetzte Budget kontrollieren kann?
Mir nichts, dir nichts – mal soeben die Webseite neu- und umgestalten. Wie sich Hendrik Claas und Sonja Kaiser das nur vorstellen? Da gibt es doch so einige Punkte zu beachten. Mein bester Freund und Helfer, der Notizzettel, hat schon so manchen guten Dienst geleistet. Mir sind auch schon ein paar Eckpunkte eingefallen. Aber wie geht man vor? Womit fängt man an und was sollte alles beachtet werden? Mein Notizzettel hält zwar die spontanen Gedanken fest, aber das wahre ist das auch nicht. Dieses Stück Papier ist eigentlich nur eine Ideenwerkstatt, in der alles kreuz und quer aufgeschrieben wird. Jetzt wäre es gut, wenn ich eine Software hätte, mit der sich Projekte von Anfang an planen und organisieren lassen. Kollege Tom Double meinte erst letztens zu mir, dass er da von einem Tool gehört hat, welches sogar als webbasierte Lösung in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Vorteilhaft wäre dies ja, weil dann könnte ich die Aspekte eines Website-Relaunch transparent abbilden. Also, ein weiterer Punkt auf meinen Zettel notiert: Tom nach Marketingsoftware fragen. Bis dahin werde ich den Webseite-Relaunch wohl erstmal auf meinem Zettel planen.
So aufgeregt wie an meinem ersten Arbeitstag vor 4 Jahren war ich heute nicht, aber es ist schon ein merkwürdiges Gefühl nach so langer Zeit wieder in die heiligen Hallen der Fiktiven Maschinenbau GmbH zurückzukehren. Mein Vormittag war vollgestopft mit Meetings: Es soll demnächst ein neues Produkt entwickelt werden. Genaueres steht aber noch nicht fest, es gibt Ideen, aber man wird ja sehen. Zitat Hendrik Claas “Laura kümmere dich mal drum”. Ach ja, und nicht zu vergessen der große Relaunch unserer Webseite. Sonja Kaiser und Hendrik Claas waren sich diesmal beide einig. Frei nach dem Motto “Wir könnten doch grad mal
schnell unsere Webseite neugestalten” wurde ich auch prompt damit beauftragt. “Laura mach mal” ist das gefühlte Mantra meines ersten Wieder-Arbeitstages. Das kann ja was werden, dachte ich mir nur. Die Seite der Fiktiven Maschinenbau GmbH ist immer noch dieselbe und hatte nie irgendwelche Änderungen erfahren. Begleitet habe ich so eine Umgestaltung auch noch nie wirklich. Da wird so einiges auf mich zukommen. Ich weiß gerade noch gar nicht wo und wie ich anfangen soll. Schade nur, dass ich es immer noch nicht durchgekriegt habe, eine passende Planungssoftware in unseren Abteilungen einzuführen. Ich hoffe, das wird sich bald ändern. Bis dahin habe ich ja noch meinen heißgeliebten Notizzettel. Mal sehen, was sich da in den nächsten Tagen drauf ansammeln wird.



