Heute hatten wir unseren ersten Tag auf der Messe. Es ging natürlich alles drunter und drüber. Wir hatten ja noch vor der Hinreise nach Spanien Ärger mit dem Messestand und mit dem Zoll. Doch glücklicherweise haben wir alles geregelt bekommen und wir sind sicher mit dem pneumatischen Graugusskolben in Spanien und auf dem Messegelände angekommen.
Das Messevideo Problem
Da sich der spanische Ministerpräsident für die Messe angekündigt hat, haben wir uns überlegt ein Messevideo zu beauftragen. Die ganze Sache war natürlich sehr kurzfristig und wir saßen regelrecht auf heißen Kohlen und warteten sehnsüchtig darauf, dass wir das Video endlich in den Händen halten können. Heute morgen haben wir es dann erhalten, aber das nächste Problem hatte sich gleich angekündigt!
Unsere Agentur hat das Video in einem komischen Format gespeichert, dass wir auf unserem Laptop nicht abspielen konnten. Ich musste ungefähr fünfmal mit unserem ITler Lars telefonieren, bis wir es hinbekommen haben, es in ein anderes Format umzuwandeln und abzuspielen.
Ich sage ja schon lange, dass wir eine professionelle Lösung für solche Probleme – die es bei uns ständig gibt – brauchen.
Protokolle schreiben
Unser Chef hat uns aufgetragen, ihm täglich den Stand der Dinge zu protokollieren. Da er natürlich Telefonkosten sparen möchte, verlangt er das Ganze auch noch schriftlich, was uns abends nach dem Messestress mindestens auch noch 1-2 Stunden beanspruchen wird. Ich persönlich muss zugeben, dass ich darauf nicht wirklich viel Lust habe, denn abends hab ich keinen Nerv mehr mich an den PC zu setzen und noch Protokolle zu schreiben.
Da müsste es doch auch eine sinnvolle IT-Lösung geben, mit der das schnell erledigt ist und man mit ein paar Clicks Auswertungen und Präsentationen erstellen kann. Das wird dann wahrscheinlich wieder etwas Recherche erfordern, wenn wir wieder zu Hause sind.
Hostessen, Standpersonal und Quitscheentchen
Gestern haben wir noch gemeinsam den Messestand inspiziert und nachgeschaut ob alles richtig aufgebaut wurde. Das haben die netten Herren von der Messe für uns erledigt. Voll zufrieden sind wir gegen Abend zurück ins Hotel gekommen. Dort hat uns dann auch schon die nächste schlimme Nachricht erreicht.
Unser Standpersonal wird für den ersten Tag nicht rechtzeitig in Spanien sein, da es irgendwelche Probleme am Flughafen gibt. Wenn sie überhaupt noch kommen, dann erst am letzten Tag der Messe, was uns dann ja nicht mehr viel bringt, denn die Messe geht vier Tage! Also haben wir uns dann abends noch ans Telefon gehängt und sämtliche externe Agenturen angerufen, um noch ein Standpersonal zu organisieren.
Wir konnten sogar noch zwei Damen auftreiben, die älterer Generation sind. Leider muss ich dazu sagen, dass ich mit meinem Standpersonal von zu Hause glücklicher gewesen wäre, denn die spanischen Damen können kaum Englisch, was die Kommunikation am Messestand heute sehr erschwert hat. Trotz allem haben wir den Tag einigermaßen erfolgreich hinter uns gebracht! Ich bin mal gespannt was in den nächsten Tagen noch auf uns zukommt…


