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Seit Jahren versuche ich hier in der Firma unser Marketing effizienter und fit für künftige Herausforderungen zu machen. Einige Abläufe möchte ich durch geeignete Software deutlich verbessern. Was fehlt ist eine strategische Entscheidung über die Investition.

Paradebeispiel ist unsere haarsträubende Budgetplanung, über welch ich bereits berichtet hatte. Die Vorteile über mehr Transparenz und einfachere Abläufe hatte ich unserem lispelnden Marketingleiter Herr Claas mehrmals dargestellt. Obwohl er diese nach wie vor versteht und auch für gut befindet, ist immer noch keine Entscheidung über die Einführung einer Software gefallen.

Aufregung im MarketingIn unserer festgefahrenen Situation kann vermutlich nur er mit der Autorität des Marketingleiters eine klare Entscheidung herbeiführen – ein Machtwort muss her.

Steht die Kommunikationskultur im Wege?

Vermutlich haben die vielen Marketingabteilungen hier im Haus nie richtig gelernt Anforderungen und Vorstellungen an eine Marketingsoftware zu formulieren.

Die Vorstellungen, Denkweisen und Wahrnehmungen gehen bei uns traditionell stark auseinander. Die Einen fordern zunächst eher eine kleine, aber feine Lösung welche zunächst die wichtigsten Aufgaben bei der Budgetplanung erleichtert. Andere wiederum fordern eine umfassende, möglichst durchdachte und weitreichende Lösung bei der möglichst alle Abteilungen und Interessen berücksichtigt werden. Die Einen wollen eher den günstigen Schnellschuss, die Anderen das strategische und sehr teure Monstersystem.

Das hat man nun von einer breiten basisdemokratisch verbreiteten Kommunikationskultur im Unternehmen. Keiner Entscheidet, keiner handelt. Stattdessen fordern, reden, abweisen, zuweisen. Meinung gegen Meinung. Verantwortung – ein Fremdwort.

Das Einzige was mir einfällt ist der Appell an ein dringendes Machtwort des Marketingchefs. Denn wir benötigen endlich eine zentrale Software zur besseren Budgetplanung. Oder was fällt Ihnen dazu ein?

Links:

Unser Marketingleiter Herr ClaasIn letzter Zeit posten Laura und ich sehr viel über Herausforderungen und Aufgaben in unserem Marketing. Zurecht! Denn unsere Marketingabläufe gleichen einer Großbaustelle. Große Baustellen erfordern große Entscheidungen, die ich (leider) nicht selbst fällen kann.

Strategische Entscheidungen durch unser Marketingleiter

Zuständig dafür wäre unser junger Marketingleiter Hendrik Claas. Zwar nehme ich als vertrieblich orientierter Produktmanager selbst einige Aufgaben im Marketing wahr, doch wenn es um strategische Entscheidungen geht, muss Hendrik mit an den Tisch. Blöde nur, dass er nicht gerade entscheidungsfähig ist. Nur wenn Laura und ich die allerbesten Argumente auf den Tisch legen, lässt er sich von irgendwas überzeugen. Vermutlich interessiert sich deshalb auch keine Frau für ihn. Offensichtlich ist er nämlich seit Jahren Single.

Marketingabläufe geordnet und kalkuliert

Ich könnte mir auch vorstellen, dass viele Leute mit seiner überschwenglichen Kreativität und dem ständigen Leben in geordnetem Chaos nicht zurecht kommen. Gerade deshalb muss Laura und ich ihn irgendwie davon überzeugen, dass unsere Marketingabläufe künftig geordneter und kalkulierbarer ablaufen müssen. Sowas nennt sich dann sinnvolles Marketing Management.

Es trifft sich gut, dass Laura demnächst mit ihm klettern geht (Freeclimbing ist sein Hobby). Dann kann Hendrik nämlich nicht mehr wie gewohnt den Rückzieher machen.