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Matrix mit Prioritätspunkten und Erfüülungsgrad als EntscheidungsgrundlageIrgendwie haben wir es dann doch noch geschafft 3 Agenturen zu finden, die für unseren Relaunch in die engere Auswahl kommen. Alle drei haben uns in einem persönlichen Gespräch ihre Konzepte vorgestellt. Es war für uns als Auftraggeber sehr interessant, wie wir von unterschiedlichen Personen wahrgenommen werden. Nun steht aber die Entscheidung an, welche Agentur es werden soll. Vor geraumer Zeit hatte ich in meinem Blog die sogenannte Entscheidungsmatrix vorgestellt. Mit einer solchen Entscheidungstabelle möchte ich auch diesmal eine passende Auswahl treffen. Basis dieser Matrix wird eine Nutzwertanalyse sein, bei der ich verschiedene Kriterien als Entscheidungsgrundlage mit Prioritätspunkten bewerte. Insgesamt waren es zehn Kriterien, die für die Vergabe des Auftrags für uns entscheidend sind. Im letzten Schritt haben wir dann diese Kriterien noch mit einem Punktesystem von 1 bis 10 bewertet, wobei 10 den höchsten Erfüllungsgrad bedeutet. Mit dieser Entscheidungsmatrix war es mir nun möglich eine transparente Wahl für die Fiktive Maschinenbau GmbH zu treffen. Dieser Entscheidungsprozess ist auch für meine Kollegen nachvollziehbar. Wieder mal einen weiteren Meilenstein erreicht: Die passende Agentur ist gefunden. Nun kann es mit der Umsetzung losgehen.

Hier können Sie sich die komplette Entscheidungsmatrix herunterladen

Seit Jahren versuche ich hier in der Firma unser Marketing effizienter und fit für künftige Herausforderungen zu machen. Einige Abläufe möchte ich durch geeignete Software deutlich verbessern. Was fehlt ist eine strategische Entscheidung über die Investition.

Paradebeispiel ist unsere haarsträubende Budgetplanung, über welch ich bereits berichtet hatte. Die Vorteile über mehr Transparenz und einfachere Abläufe hatte ich unserem lispelnden Marketingleiter Herr Claas mehrmals dargestellt. Obwohl er diese nach wie vor versteht und auch für gut befindet, ist immer noch keine Entscheidung über die Einführung einer Software gefallen.

Aufregung im MarketingIn unserer festgefahrenen Situation kann vermutlich nur er mit der Autorität des Marketingleiters eine klare Entscheidung herbeiführen – ein Machtwort muss her.

Steht die Kommunikationskultur im Wege?

Vermutlich haben die vielen Marketingabteilungen hier im Haus nie richtig gelernt Anforderungen und Vorstellungen an eine Marketingsoftware zu formulieren.

Die Vorstellungen, Denkweisen und Wahrnehmungen gehen bei uns traditionell stark auseinander. Die Einen fordern zunächst eher eine kleine, aber feine Lösung welche zunächst die wichtigsten Aufgaben bei der Budgetplanung erleichtert. Andere wiederum fordern eine umfassende, möglichst durchdachte und weitreichende Lösung bei der möglichst alle Abteilungen und Interessen berücksichtigt werden. Die Einen wollen eher den günstigen Schnellschuss, die Anderen das strategische und sehr teure Monstersystem.

Das hat man nun von einer breiten basisdemokratisch verbreiteten Kommunikationskultur im Unternehmen. Keiner Entscheidet, keiner handelt. Stattdessen fordern, reden, abweisen, zuweisen. Meinung gegen Meinung. Verantwortung – ein Fremdwort.

Das Einzige was mir einfällt ist der Appell an ein dringendes Machtwort des Marketingchefs. Denn wir benötigen endlich eine zentrale Software zur besseren Budgetplanung. Oder was fällt Ihnen dazu ein?

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