Die vergangenen Wochen hatten es wirklich in sich: Erst die Organisation und Durchführung des Website-Relaunch, dann der Entscheidungsprozess um den Marketing Planner. Und die nächsten großen Projekte stehen auch schon auf der Agenda: Collaboration Plattform für die komplette Firma und ein Produktkonfigurator für die Webseite. Als kleines Schmankerl für die gute Arbeit der letzten Wochen hat Obermann uns nach München zum Oktoberfest eingeladen. Gebürtig stammt der Obermann ja aus Bayern. Für Tom Double, der ja aus Ohio/USA kommt, ist das Oktoberfest ein besonderes Ereignis, da er dort das erste Mal sein wird. Vertraulich hat er sich an mich gewandt und gefragt, wie man sich eigentlich beim Ausflug zum Oktoberfest mit der Firma verhält. Ein paar Tipps konnte ich Tom mit auf dem Weg geben:
1. Kurze Hosen und Dirndl – ausnahmsweise – erlaubt!
Auf dem Oktoberfest verliert der Business Dress Codes an Gültigkeit. Man muss nicht zwangsweise eine Tracht tragen, legere Kleidung tut es auch.
2. Trinken ja, aber in Maßen
Eine Maß oder zwei kann man schon trinken, man sollte aber seine Zunge im Zaum halten. Dem Chef im Vollrausch die Meinung sagen oder die Kollegin begrapschen ist ein No-Go und kann ganz schnell in die Hose gehen.
3. Business bleibt Business – und Schnaps ist Schnaps…
Geschäftsgespräche bleiben vor dem Festzelt und werden auf den nächsten Tag verschoben. Es soll eine lockere und ungezwungene Atmosphäre herrschen. Dabei ist auch das Tanzen auf den Bänken erlaubt, aber nicht auf den Tischen.
4. Essen ohne Besteck
Das obligatorische Brathähnchen darf ausnahmsweise auch mit der Hand gegessen werden. Ansonsten haben die Hände nirgends etwas zu suchen – Grapschen ist Tabu.
5. Umgangsformen
Auch wenn der Obermann während des Ausflugs das “Du” anbietet, so ist am nächsten Tag wieder alles beim Alten.
Mit diesen Ratschlägen sollte auch für Tom das Oktoberfest eine Gaudi werden.
Das Feedback meiner Kollegen hat mich wirklich gut vorangebracht. Mit deren Verbesserungsvorschlägen war ich in der Lage einen ausgereiften Anforderungskatalog für die neue Gestaltung unserer Webseite zu erstellen. Nachdem jetzt auch das Grobkonzept vorhanden ist, mussten wir feststellen, dass wir intern nicht über das nötige Know-How verfügen, um den Relaunch professionell umzusetzen. Deshalb haben wir uns entschieden, eine externe Agentur einzuschalten. Die Vergabe an einen externen Dienstleister muss selbstverständlich auch mit ins Budget aufgenommen werden. Aber nun stehe ich auch schon vor der nächsten Hürde: Welche Agentur soll es sein und wie finde ich die richtige für die Fiktive Maschinenbau GmbH?


