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Lars Miller, der IT-Spezialist im HauseÜber die Feiertage konnte ich ein wenig recherchieren, warum für viele Firmen der Eintritt eines Mitarbeiters eine echte logistische Herausforderung ist.

Auch ich habe kurz vor Ostern zwar einen Arbeitsplatz mit einem Rechner erhalten, auf die internen Softwaresysteme kann ich aber immer noch nicht zugreifen.

Im Internet habe ich ein Wiki gefunden, welches diese Aufgabenstellung unter der Überschrift "Identity and Access Management (IAM)" ganz treffend beschreibt.

Längliche Liste mit Logindaten

Als heute wieder einer von der IT-Abteilung auftauchte -er stellte sich als Lars Miller vor- überreichte er mir eine etwas längliche Liste mit Logindaten. Lange Liste mit Logindaten Er zuckte mit den Schultern und erwähnte in entschuldigendem Ton:
  "Tut mir leid Frau Slash, wir haben so viele Systeme und Sie müssen sich leider überall separat anmelden. Da ich auch nicht genau weiss, welche Systeme und Funktionen Sie benötigen, habe ich Ihnen einfach mal auf jedem System einen Account eingerichtet. Die Administration Ist zwar sehr zeitaufwändig, aber sicher ist sicher."

"Ist ja sehr komfortabel, für jedes System einen extra Login zu verwalten", dachte ich laut. "Eigentlich habe ich besseres zu tun als mich hundert mal an Softwaresysteme zu authentifizieren", sagte ich.

Der IT´ler griff sich kurz in seine Kinnbehaarung, die irgendwie so aussah als ob sie sich gleich vom Kinn ablösen würde. Er überlegte und meinte: "Ja, das ist blöde. Aber was soll ich machen?".

"Es ist ja nicht mein Thema", antwortete ich, "aber ich habe über Ostern über Identity and Access Management (IAM) gelesen. Das löst solche Loginprobleme".

"Aha", nickte er bevor wieder sein mobiles Firmentelefon klingelte und er -wie immer- schnell verschwand. "Das ERP-System steht, da muss ich kurz runter", rief er mir noch zu.

Was über IAM gelernt

Immerhin habe ich etwas über den Begriff Identity Management gelernt und in dem IAM-Wiki die genaue Definition wie folgt gelesen:

Der Zweck des Identity and Access Managements ist die Vielzahl der Kennungen und personenbezogenen Informationen welche die Anwender für den Zugriff auf Applikationen, Ressourcen und IT-Systeme benötigen, zu reduzieren und nach Möglichkeit in einer einzigen digitalen Identität zusammenzufassen.

Ich bin echt gespannt wann ich endlich mal anfangen kann zu arbeiten. 

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