Ich lese viele interessante Artikel und Blogs im Internet. Erst neulich habe ich einen spannenden Post zum Thema “Wie sich Web 2.0 verwöhnte Kunden emanzipieren und identifizieren” auf dem Corporate Blog von doubleSlash Net-Business GmbH in Friedrichshafen gelesen.
Heute schon kommentiert?
Aktuell herrscht sozusagen eine Aufmerksamkeitsökonomie in den Köpfen der User. Jeder möchte seine Meinung kund tun und agiert aktiv im Internet. Es gibt immer noch mehr Blogs auf denen aktuelle Themen heiß diskutiert werden und die unterschiedlichsten Communities, bei denen sich die User bereitwillig anmelden und beteiligen.
Viele bedenken nicht die Risiken die damit verbunden sind. Schnell verliert man den Überblick und hinterlässt viel zu viele private Daten von sich im Netz. Es gibt Menschen, die werden gefeuert oder bekommen keinen Job aufgrund skurriler Bilder auf Benutzerprofilen.
Das Mitmach-Web = Der Meinungsbildner
Ich habe Gefallen daran, dass die Kunden so bereitwillig Informationen von sich preisgeben und im Web ihre Meinung publizieren, zumal wir als Produktmanager und die Marketers davon profitieren können.
Durch strategische Vorgehensweise können Meinung gezielt gebildet werden. Dazu gibt es verschiedene Wege und Mittel. Das erstreckt sich von Brand Communities über Brand Blogging bis hin zu Viralem Marketing.
Ich werde mich mal mit Hendrik zusammen setzen und mit ihm über das Thema Corporate Blog sprechen. Vielleicht mischt die Fiktive Maschinenbau GmbH auch bald in der Bloggosphäre mit!



21.04.2008 um 08:46
bitte verfalle nicht in das Web2.0 gejammere, sondern bleib dabei deine erfundene Story so unterhaltsam zu beschreiben wie bisher auch. Mir gefällt dieses ALT-trifft-NEU Thema einer Produktmanagerin sehr.
Mach bitte weiter wie bisher!
18.05.2008 um 15:53
Die deutsche Blogszene braucht auf jedenfall einen neuen Schwung, da sie im internationalen Vergleich immer noch ziemlich schwach dasteht.
Die Angst zuviel von sich im Internet breit zu geben, sehe ich nicht so. Denn von was sollte ich Angst haben ??
Ich denke das dieses Thema oft mit der privatsphäre verwechselt wird, jeder hat doch das recht soviel von sich zu geben wie er will und wenn die Menschen dazu Lust haben, dann sollen sie es doch tun…was solls… Mich stört es überhaupt nicht wenn jeder alles von mir weiss, na und !
18.05.2008 um 16:25
das sehe ich etwas relativierter. Jeder Promi, der in der Öffentlichkeit steht weiss genau was die Öffentlichkeit aus seinen Daten macht.
Neben halbwaren Stories wird viel verfälscht, missbraucht, nicht richtig verstanden, gedeudet und interpretiert. Diese Dinge lassen sich genausowenig einfangen, wie das was im Web steht. Irgendwo hatte ich gelesen, dass 5 Microsoft Leute bis heute damit beschäftigt sind angebliche Bill Gates kommentare und Fake-Identitäten im Netz zu finden und nach Möglichkeit zu löschen. Stichwort: Reputation.
Das hat zunächst mit Bloggen, Privatsphäre etc. nur wenig zu tun. Nur die Tatsache der Öffentlichkeit birgt die erhöhte “Gefahr” der Angreifbarkeit. Nur, darübe sollte man einfach Bescheid wissen und über die möglichen Konsequenzen aufgeklärt sein. Eigentlich so eine Art Webführerschein, die vor einer Art “Selbstbeschädigung” schützen kann.
25.05.2008 um 22:15
In Schulen haben Lehrer zunehmend das Problem von Schülern per Handy gefilmt zu werden und im Internet eine “Benotung” zu erfahren. Einige Schulen greifen zur Notbremse und verbieten Handys auf dem Schulgelände komplett. Doch nicht nur Lehrer werden blamiert. Nein, Mitschüler filmen auch die schwarzen Schafe der Klasse und wenn sein zukünfiger Arbeitgeber, dann peinliche Bilder im Netz findet, dann kann es sein, der arme Wurm, weiss gar nichts davon!
Es kann nur geraten werden, dass man hin und wieder seinen Namen im Netz eingibt und verwundert feststellt, no-name oder Web-Held