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Während ich noch auf meine anderen Systemzugänge warte (Lars, gib mir Login), kann ich wenigstens meinen ersten Blogpost veröffentlichen.
Amerika trifft Deutschland

Laura hilft mir liebenswerterweise bei der schwierigen deutschen Grammatik, da ich erst seit ein paar Wochen hier im kühlen Deutschland bin. Allerdings habe ich schon nach kurzer Zeit festgestellt, dass Deutsch nicht gleich Deutsch ist. Oder wissen Sie was der Begriff “a Kischtle” heissen soll?
Offensichtlich ist der Produktionschef aufgrund seines schwäbischen Dialekts auch für Deutsche nur sehr schwer, und für Ausländer gar nicht zu verstehen.

Nun gut, mein Amerikanisch hört sich anscheinend auch mehr nach zuviel Chewinggum als nach sauberem Englisch an.

Sie: Entwicklung- und Innovationsmanagement

Seit ein paar Tagen nun helfe ich unserer virtuellen Produktmanagerin den erfolgreichen Pneumatikschieber zu vermarkten. Ihr sind die vielfältigen Aufgaben im Produktmanagement einfach über den Kopf gewachsen. Kein Wunder bei dieser Aufgabenfülle. Sie selbst bezeichnet sich nicht selten als Superwoman der Maschinenbaubranche, womit sie sicher nicht Unrecht hat. Aber irgendwann ist auch die attraktivste Powerfrau überlastet und benötigt Entlastung.

Künftig wird sie sich viel mehr auf die Entwicklung der Produkte konzentrieren. Dazu gehört auch das Innovationsmanagement und die Frage wie man heutzutage zu guten, neuen Ideen mit innovativen Produktneuheiten kommt. Auch die immer umfangreicheren Anforderungen bezüglich Technische Dokumentationen, Prüfungen und Auflagen wird eines ihrere Steckenpferde sein.

Ich: Produktvermarktung und Kundenmanagement

Ich hingegen werde mich sehr stark um die Produktvermarktung und das Kundenmanagement kümmern. Wir Amerikaner sind in diesen Disziplinen bekanntlich ja nicht die schlechtesten.
Laura versicherte mir, dass es mir in diesem Umfeld mit Sicherheit nicht langweilig werden wird und ich viel Abwechslung zu erwarten hätte.

Zuallererst müsse ich der Adress- und Kundendatenbank meine volle Aufmerksamkeit schenken, meint meine neue Kollegin. “Aufräumen und ausmisten” müsse man diese, meinte sie vorhin zu mir.
Was auch immer das heißen möge: Ich freu mich darauf meine langjährigen Erfahrungen von meinem amerikanischen Ex-Arbeitgeber Fiber Systems einbringen zu können. Natürlich freue ich mich auch auf euch und angeregte Diskussionen über Produktvermarktung hier im Blog.

Eine Antwort zu “ Gibst du mir einen Login, vermarkte ich dir dein Produkt ”

  1. Michl Says:

    Hallo Tom,

    ich werde in Kürze eine ähnliche Tätigkeit wie Deine in meinem Unternehmen übernehmen und bin deshalb sehr gespannt, was Du so alles erleben wirst.
    Was Laura, und auch Du, am Anfang in der Fiktiven Maschinenbau erlebt habt, passt ziemlich gut auf meinen Start bei meinem momentanen schwäbischen Arbeitgeber. Deshalb kann ich mich auch gut in Euch hineinversetzen.
    Ich werde auf jeden Fall den Blog gespannt weiterverfolgen und hoffe einige Tipps übernehmen zu können.
    Macht weiter so!
    Gruß dr Michl

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