Eine der schwierigsten Aufgaben im Produktmanagement ist es, den Innovationsprozess voran zu treiben. Unsere Arbeit als Produktmanager hängt von neuen und innovativen Ideen ab. Man muss wettbewerbsfähig bleiben und das bleibt man nur, wenn man sich den Marktverhältnissen anpasst und den Wünschen der Kunden gerecht wird.
Was ist innovativ?
Die Frage die man sich stellen muss ist: Was ist überhaupt innovativ? Muss es ein völlig neues Produkt sein? Kann ein Produkt verbessert werden, oder ist das Produkt nicht mehr lebensfähig und muss aus dem Sortiment genommen werden?
Um die richtige Entscheidung zu treffen, benötigt man viel Routine, Erfahrung und eineng gelebten Prozess in diesem Job. Ich hoffe ich werde in dieser Hinsicht noch einiges lernen, denn so routiniert bin ich noch lange nicht und für Tipps wäre ich natürlich auch sehr dankbar! Jahooda hinterfrägt ob Unternehmen eine Prozesslandkarte benötigen. Wir meinen ja. Unsere Prozesslandkarte -bei dem der Innovationsprozess nur ein Teil ist- sieht aktuell so aus:

Managen von Innovationen als Prozess
Um vernünftig an Innovationsmanagement heran zu gehen muss man zuerst eine Menge Informationen sammeln und analysieren. Dann verfolgt man die drei Phasen des Innovationsprozesses:
1. Impulsphase: Beobachten von Trends
2. Bewertungsphase: Machbarkeitsanalyse
3. Technologietransfer: Produktion und Verkauf
Wenn man einige gute Ideen hat, muss man diese systematisch planen, umsetzen und auch kontrollieren. Dabei muss das so genannte Innovationsklima berücksichtigt werden. Dieses kann zum Beispiel durch die Kundenstruktur, die Unternehmensstrategie oder auch das Personalmanagement beeinflusst werden. Dann dürfte dem innovativen Produkt nichts mehr im Wege stehen!



04.03.2008 um 10:54
Vielen Dank für den Link auf meinen Jahooda-Blog. Kurze Nachfrage zu deinem Beitrag: Zeigt die Abbildung eure “gesamte” Prozesslandkarte oder ist das Produktmanagement wiederum nur ein Teil einer unternehmensweitern Landkarte (Finanzen, Personal, usw.)?
10.03.2008 um 09:12
Diese abgebildete Prozesslandkarte illustriert “nur” die Prozessüberschriften für das Produktmanagement bei der (fiktive) Maschinenbau GmbH.
Die Abläufe haben in der Realität sehr große Ähnlichkeit mit diesen Prozessschritten. Interessant ist auch, dass die zwei Hauptfelder Innovationsmanagement und Produktvertrieb- und marktung fast überall getrennte Unterkategorien darstellen. Für sich genommen also wieder eigene Prozesslandkarten zur Visualisierung vertragen würden.
13.03.2008 um 16:57
… soweit ich das sehe ist das in der Praxis auch so. Innovationsmanagement wird häufig als Vorphase der eigentlichen Produktentwicklung gesehen, während der Vertrieb wirklich das letzte Glied in der Kette darstellt (was nicht heißen soll das er weniger wichtig ist
19.03.2008 um 15:43
Hallo Herr Fritz,
wenn der Vertrieb seinen Job gut mach, dann sollte er sehr FRÜH in das Innovationsmanagement einbezogen werden! 1. weil er das Ergebnis verkaufen muss und 2. weil er das Ohr beim Kunden hat (haben soll). Er kann auch dafür sorgen, dass “friendly clients” in die Produktentwicklung mit einbezogen werden können.
Für meinen Geschmack ist das der modernere Ansatz, als das frühere Entwickeln a gusto der Ingeneure und das fertige Produkt dem Vertrieb präsentieren, der dann zusehen kann wie er es verkauft.
19.03.2008 um 16:07
…das perfekte Produkt gibt es sowieso nicht! Ich könnte mir gut vorstellen das bei unserer Diskussion die Produktmanagerin schnell aufmerksam wird. Schließlich soll ja die Produktmanagerin die Schnittstelle Vertrieb und Entwicklung abdecken.
17.04.2008 um 17:08
Da scheint ein Posting-Dieb unterwegs zu sein: http://www.foren.ikson.info/die-groste-herausforderung-innovation-als-prozess/
17.04.2008 um 17:24
ui, das ist ja interessant. Vielen dank für die Info.
17.04.2008 um 17:30
ja die prozesslandkarte kam mir sehr bekannt vor