Etwas freizügig berichtete ich neulich wie holprig unsere Budgetplanung im Marketing abläuft. Hauptverantwortlich dafür ist meiner Meinung nach die Art und Weise wie wir hier zusammen arbeiten. Nämlich mit Excel.
Dass es auch anders gehen kann, stelle ich nach einer etwas ausführlicheren Recherche via Google fest. Neben einigen sehr interessanten Artikel, habe ich Unternehmen gefunden welche entweder ihre Dienstleistung oder fertige Softwarelösungen samt Beratung anbieten.
Nun bin ich mir nicht sicher, ob unsere Probleme durch den Kauf einer entsprechenden Managementsoftware für Budgetplanung erledigt sind. Vermutlich eher nicht. Dennoch interessiere ich mich sehr für Marketingsoftware und Lösungen von einigen Firmen. Wir wollen unsere Marketingaktionen besser planen und den Erfolg messen.
Schade, dass es keine Marktübersicht über das Thema Marketingplanung gibt. Alles was ich gefunden habe ist entweder nur Marketing oder nur Software bzw. IT.
Links:
Wir in der Marketingabteilungen kämpfen bei jedem Produktlaunch mit der gleichen Herausforderung. Immer und immer wieder müssen wir Produktinformationen in den Märkten verteilen.
Problem dabei ist, dass bestimmte Märkte einige Unterlagen deutlich früher verfügbar haben müssen als andere. Z.B. braucht der amerikanische Markt wesentliche Verkaufsargumente viel früher als die europäischen Märkte. Und wenn neue Produktinformationen für Europa verteilt werden müssen, dann auf den Stichtag genau in alle Länder. Dies zeitlich eintutakten ist für unser Marketing immer noch eine große Herausforderung.
Leider kommt es immer noch sehr häufig vor, dass Flyer, Fighting-Guides und Produktbroschüren mit unterschiedlichen Versionen in den Märkten kursieren. Häufig werden so im Verkauf total veraltete Informationen an Endkunden weitergegeben.
Nun habe ich neulich auf diesem Blog einen Bericht über ein System gelesen, das für solche Zwecke dienlich sein kann. Dabei dreht es sich um eine Software, um gezielt solche Marktinginformationen wie wir sie haben zu verteilen. Hier ist ein Video, das die Funktion dieses Systems demonstriert. Schaut es euch an, da werde ich und meine Lieblingskollegin Laura zitiert.
Ich habe Euch das letzte Mal erklärt, wie man am besten bei Befragungen vorgeht und den Fragebogen richtig erstellt. Heute betrachten wir das Forschungsobjekt Kundenbedürfnisse.
Online vs. Briefpapier
Wir haben bisher die Kundenzufriedenheit analysiert. Heute möchten wir herausfinden, welche Wünsche und Bedürfnisse in unseren Kunden stecken.
Im Fragebogen erstellen sind wir ja schon geübt. Nur haben wir so unsere Problem mit E-Mailings und normalerweise ist es eher unsinnig eine Befragung per Post zu machen, denn da sind die Rückläufer zu gering. Die Kunden müssen sich nämlich dann zweimal die Mühe machen! Einmal den Fragebogen ausfüllen und dann auch noch zurückschicken.
Rettung in Sicht!
Onlinebefragungen sind wesentlich bequemer und das nicht nur für die Probanten, sondern die Auswertung ist nachher viel einfacher für uns. Denn wären die Ergebnisse auf Papier müssten wir sie von Hand in Excel oder ein ähnliches Programm eintragen und auswerten. Das dauert viel zu lange.
Laura ist inzwischen schon dabei vom Softwaredienstleister doubleSlash ein Angebot einzuholen. Die bieten vernünftige Lösungen für uns, gerade was Newsletter und dergleichen angeht. Sie werden uns bestimmt auch das passende Umfrage-Tool haben.
Obwohl heute Freitag der 13. ist sind das doch gute Nachrichten. Ich hoffe wir kriegen die Probleme hier in der Firma in den Griff. Auf diesen kleinen Erfolg werde ich Laura morgen zum Essen einladen, denn schließlich ist da Valentinstag!



