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Bei uns hat Produktmanagement zu großen Teilen auch mit Innovationsmanagement zu tun. Auf diversen Treffen mit Produktmanager anderer Branchen stelle ich fest, dass dies bei anderen Firmen offensichtlich auch der Fall ist, mal mehr und mal weniger. In jedem Fall aber anders, wenn es um die Bewertung von Innovationen geht.

Jetzt hat das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt InnoKMU die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt, wie das Innovationspotenzial kleiner und mittelständischer Unternehmen systematisch bewertet
und durch geeignete Maßnahmen gesteigert werden kann.

Kostenloser Innovationscheck

Die Ergebnisse tragen nicht nur dazu bei, interne Prozesse zu optimieren, sondern lassen sich auch in der Kommunikation mit Kunden, Banken und anderen Partnern sinnvoll einsetzen.
Mit Abschluss des Forschungsprojektes ist das Ergebnis veröffentlicht worden  ich habe es mir unter www.innoscore.de angesehen (Es kann auch von Unternehmen kostenlos genutzt werden).

Knapp vier Wochen erholte ich mich von dem Stress der vergangenen Monate. Obwohl ich als Produktmanagerin wohl häufig in andere Länder reise, ist es doch eine ganz andere Qualität im Urlaub dort zu sein.
Im Liegestuhl machte ich mir viele viele Gedanken über meinen Einstieg bei meiner Firma, das Bloggen und über das Produktmangement allgemein.
Besonders quält mich die Frage was andere Produkt Manager unter dem Begriff Produktmanagement verstehen.

Was ist Produktmanagement?

Gibt es überhaupt ein bereichs- oder branchenübergreifendes Produktmanagement? Der Ingenieur-Blog berichtet zwar, dass Produktinnovation, Markenpolitik oder Prozessorganisation ein immer höherer Stellenwert eingeräumt wird, doch ist es mit diesen drei Feldern getan? Oder gehört noch mehr dazu? Etwa Maßnahmen zur Kundenbindung wie es der B2B-Marketing-Blog berichtet?

Was ist eure Meinung, was gehört für euch zum Produktmanagement dazu?

Verfolgt, wie es hier weitergeht mit diesem RSS-Feed.

Product Manager SoftwareHeute möchte ich Euch die Software Product Manager genauer vorstellen, die erste Software speziell für Produktmanager.

Herausforderungen im Produktmanagement

Schnelle Time to Market ist eines der bedeutendsten Herausforderungen im Produktmanagement. Werden Produkte schneller entwickelt und vertrieben, können höhere Margen erzielt werden.
Bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Produktentwicklung ist gerade der Weg von einer innovativen Idee zum fertigen Produkt wenig standardisiert. Neue, innovative Ideen werden dezentral erfasst und weiterverfolgt. Im Dickicht der vielen Excel Tabellen gehen sie schnell unter.

Häufig bekommt man den Eindruck, dass es ausschließlich eine Frage von Glück ist, ob eine innovative Idee zur Marktreife gebracht wird oder nicht. Ein standardisierter Innovationsprozess hilft den Produkt Managern Innovationen schnell und strukturiert zu erfassen.

Die beste Lösung

Die Software Product Manager unterstützt diesen Prozess und ermöglicht, mit den Kollegen Innovationen zu diskutieren und qualitativ zu konkretisieren. Der Nutzen ist:

  • Kunde wird besser in den Innovationsprozess einbezogen
  • Vertriebspartner geben strukturiertes Feedback
  • Reportingfähigkeit mit nachvollziehbaren Begründungen gegenüber Entscheider
  • Ideen und Marktchancen werden geordnet bewertet
  • Wissensdatenbank und Archivierung von Innovationen
  • Innovationsprozess wird in geordneten Workflows unterstützt

doubleSlash Net-Business GmbHIch habe erzählt, dass ich auf der Suche nach einer geeigneten Softwarelösung für unser Unternehmen bin, damit wir endlich unsere vielen Probleme und Schwierigkeiten die wir täglich haben, besser in den Griff bekommen.

Für jedes Problem gibt es eine Lösung

Meine zwei Notizzettel, die ich geschrieben habe, sind von Woche zu Woche immer länger geworden.
Wir hatten Probleme mit unserem Identity Management, Feedbacks kamen nie richtig an, eine genaue Kostenkontrolle wurde nicht immer gewährleistet, die Informationsbeschaffung stellte eine wahre Herausforderung dar und oft hatten wir in Meetings verschiedene Versionsstände unserer Unterlagen.

Die Lösung sollte eine geeignete Software sein, die zum Beispiel eine Eventplanung ermöglicht, E-Mail Kampagnen oder Newsletter versenden vereinfacht oder das Dokumentenmanagement sinnvoll strukturiert und organisiert.

Nach meiner längeren Suche habe ich nun endlich etwas passendes gefunden. Auf der Homepage der Firma doubleSlash wird über Service Oriented Marketing gesprochen und das Produkt "Product Manager" vorgestellt.
Das sollte die Software uns bieten

Die doubleSlash Net-Business GmbH

Heute stelle ich diese Firma etwas genauer vor: Die doubleSlash Net-Business GmbH entwickelt Software für Unternehmen. Die Mitarbeiter erarbeiten Softwarekonzepte um Geschäftsprozesse zu verbessern und sind Spezialisten auf den Gebieten Identity & Access Management, Service Oriented Marketing und Performance Monitoring. Von dem Standort Friedrichshafen aus bedienen sie speziell Unternehmen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.

Durch Identity & Access Management Konzepte wird sicheres Arbeiten in offenen Unternehmensstrukturen und die Sicherstellung von Compliance besser erreicht, als durch jede andere Vorgehensweise.
Produkte werden ständig weiterentwickelt und neue kommen auf den Markt. Bevor eines dieser Produkte gekauft wird, benötigen Kunden Informationen dazu, hierfür eignet sich das Service Oriented Marketing.

Performance Monitoring hilft dabei, bei der Neueinführung einer Software alle beteiligten Systemkomponenten zu überwachen, dass sie richtig funktionieren. Fehler sollen frühzeitig erkannt und im richtigen Format an zuständige Personen reported werden. Am Besten schon bevor sich Fehler negativ auswirken.

Generischer Prozess des ProduktmanagementsIch habe Euch ja schon einige Ausschnitte aus dem Generischen Prozess des Produktmanagements gezeigt.

Fehler vermeiden

Ich habe die einzelnen Schritte, die man im Produktmanagement verfolgen muss aufgeschrieben, da mir ein paar Fehler unterlaufen sind, die ich beim nächsten Mal nicht noch einmal machen möchte.
Ich kannte mich mit dem Produktmanagement noch nicht so richtig aus und habe mir immer Hilfe bei meinem Kollegen Hendrik Claas geholt, der schon mehr Erfahrung mit Produktmarketing und dergleichen hat.

Schön in Struktur gebracht

Es war eine gute Idee von mir, dass ich das alles mal in eine Art Prozessform gebracht habe, so verliere ich den Überblick nicht, kenne genau die Schritte die nacheinander folgen und so kann ich es auch immer wieder mal nachschlagen, falls ich nicht mehr weiter weiß.

Um erfolgreich ein Produkt auf den Markt zu bringen, muss man diesen natürlich erst einmal gründlich analysieren. Es gibt Fragen zu beantworten wie: Ist der Markt schon gesättigt?, wie sieht es mit der vorhandenen Konkurrenz aus,? gibt es Substitutionsgüter? oder einfach: wie sieht es mit den Kunden aus?
Sind diese Fragen klar beantwortet, wird der Innovationsprozess angestoßen. Ist das Produkt genau spezifiziert, kann man mit dem Produktmarketing beginnen. Die richtige Vertriebsstrategie muss ausgearbeitet werden und auch die Entwicklung des Produktes stets bewacht und kontrolliert werden.
Sind diese Schritte mit ihren vielen kleinen Unterkategorien abgeschlossen und ist das Produkt freigegeben, findet der Product Launch statt und das Produkt wird auf dem Markt verfügbar gemacht.

Endlich können wir das Produkt launchenIch habe es geschafft! Mein Produkt Pneumatikschieber wird gelauncht.
Nach etlichen Schwierigkeiten ist der große Tag da, jetzt findet der Product Launch statt.

Der Prozess Product Launch

Ich habe die Schritte wieder in einer Prozesskette verfasst, damit das Ganze anschaulich und klar strukturiert ist.

Sobald das Produkt freigegeben wurde, wird der Product Launch eingeleitet. Es wird zuerst eine Zielmarktanalyse durchgeführt und ein Markteinführungskonzept ausgearbeitet. Dazu müssen die Markteinführungsziele definiert und das verkaufsfördernde Material, wie zum Beispiel ein PR-Plan, eine Produktakte oder sonstige Präsentationen erzeugt werden.

Die letzten Schritte

Nach verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten wie Newsletter versenden oder ein Event veranstalten, wird an die Händler ausgeliefert. Die Reaktionen auf das Produkt werden abgewartet.

Die letzten Schritte sind dann die Übergabe an den Vertrieb, somit ist das Produkt auf dem Markt verfügbar gemacht.

Lars wird 30 Heute hat unser Nervenbündel Lars Miller Geburtstag! Er wird 30 Jahre alt und er hat einige aus der Belegschaft zu einer Feier bei sich zu Hause eingeladen.

Spannung, Spass und Spiel

Ich werde auch da sein und jetzt muss ich mir aber erst einmal noch überlegen was ich ihm zum Geburtstag schenke. Vielleicht ein neues Videospiel, das ist ja eines seiner großen Leidenschaften. Ich muss mal bei ein paar Kollegen nachhacken, zur Not kann ich auch bei jemandem mitmachen. Soweit ich weiß haben sich einige etwas Größeres überlegt, schließlich ist es ja der 30ste!

Wie kleine Jungs

Ich bin auch mal gespannt, was er sich alles für seine Feier einfallen lässt. Letztes Jahr hatte er eine Carrera-Bahn aufgestellt, haben meine Kollegen erzählt, und dass sie richtig viel Spass hatten dabei. Da kommt bei manchem eben der kleine Junge wieder hervor!

Ich freu mich schon, mal wieder etwas Abwechslung zum Alltagsstress zu haben. Da wir kurz vor dem Product Launch des Pneumatikschiebers stehen, bin ich nur noch im Geschäft, aber bald haben wir es geschafft. Wir haben uns die Auszeit heute verdient!

Adressen in Excellisten Ich habe versucht auf dem guten alten Postweg eine kleine Infobroschüre zu verschicken und das war fast schon so eine Herausforderung, wie meine E-Mail Versuche.

Excelliste rauf und runter

Dieses Mal war es nicht das Problem des Betreffs oder der Sprache, sondern die Adressen haben mir richtiges Kopfzerbrechen bereitet.
Das Problem ist, dass wir eine unsinnige Adressdatei haben, bei der ich die ganzen Adressen erst anklicken muss, dann in Excel exportieren und dann erst einmal kontrollieren muss. Das ist ein großer Aufwand. Vor allem bei der Zahl der Kunden. Ich saß eine ganze Weile dran, bis ich meine Excelliste fertig hatte. Da das System auch noch etwas überfordert war mit meiner Aktion, musste ich den Export gleich dreimal durchführen.

Die Anrede musste ich von Hand in die Excelliste einfügen. Zuerst habe ich immer das "Sehr geehrter Herr" eingetragen und da ich die Liste ja sowieso durchschauen musste, habe ich nachträglich die Damen abgeändert und mit manchen Kunden ist man auch "per du".
Nerivges Adressmanagement

Einfach umständlich

Einige Adressen waren dann auch doppelt gespeichert, bzw. ganze Strassennamen oder Postleitzahlen haben gefehlt. Da musste ich dann erst einmal im Internet danach suchen. Doch das allerschlimmste kommt noch, beim Ausdrucken des Serienbriefes werden die Adressen nach dem Alphabet gedruckt und besser wäre nach der Postleitzahl. Doch das geht nicht und so müssen wir eine Menge Geld dafür bezahlen, dass der Serienbrief unsortiert bei der Post landet.

Ich wäre dankbar, wenn sich etwas finden ließe, dass diese Probleme von allein löst, bzw. einige Schritte vereinfacht. Das zum Beispiel die Adresse automatisch vervollständigt wird, oder auch mit der Umzugsadresse angereichert wird. Dublette sollten sofort rausgeschmissen oder zumindest gekennzeichnet werden. Vor allem sollten die Adressen nach verschiedenen Arten sortierbar sein.

Prozess After-Sales anstoßen Ich habe nun schon ein paar Mal versucht, eine E-Mail Kampagne durchzuführen. Nun hat mich Hendrik Claas, unser Marketingchef darüber aufgeklärt, dass man Mailingaktionen kurz vor dem Product Launch durchführt, das heißt, es gehört in den Bereich des After-Sales.

Ich muss mir das alles wirklich aufschreiben und mir einen Aktivitätenplan erstellen, damit mir solche Fehler beim nächsten Mal nicht wieder unterlaufen. Dass ich die Mail vorher schon rausgeschickt habe, ist zwar nicht weiter tragisch, aber es ist doch immer besser und übersichtlicher, wenn man alles im richtigen zeitlichen Ablauf erledigt.

Der Nutzen

Zum After-Sales gehört auch, dass man die Nutzenpotentiale analysiert, das heißt konkret, dass man Marktpotentiale aufdecken muss, Differenzierungs-, Kundenbeziehungs-, oder auch Imagepotentiale, welches dann zu einem After-Sales Plan zusammengefasst wird.
Die Ziele
werden definiert und Produktdokumente, wie Bedienungshandbuch oder Garantieunterlagen werden zusammen gestellt.

Nun mein E-Mailing

Nachdem alle Produktpapiere gesammelt sind, kann das After-Sales angestoßen werden. Kampagnen werden durchgefüht. Newsletter oder sonstige E-Mail Kampagnen werden heraus geschickt und Events veranstaltet. Letztenendes werden Schlüsse aus den Erkenntnissen gezogen und das Feedback an das Marketing, die Produktion und Planung mitgeteilt.

Unser Messebesuch war ein voller Erfolg Ich habe Euch mal erzählt, dass wir planen auf eine Messe zu gehen, um unseren Pneumatikschieber vorzustellen. Mit Frau Kaiser und Herrn Claas habe ich den Messebesuch vorbereitet und gestern war es nun soweit, wir hatten unseren großen Auftritt.

Allerlei dabei

Eingedeckt mir Rollup-Displays, Bonbons und allerlei anderer Artikel sind wir voller Tatendrang an die Sache herangegangen. Durch die gute Vorarbeit und die Organisation, war unsere Messe ein echter Erfolg.
Die letzten Tage waren zwar Stress pur, da wir die Produktunterlagen noch nicht komplett vollständig hatten, aber der Aufwand hat sich gelohnt.

Unser Sektempfang den wir organisiert haben, hat sich auch voll bezahlt gemacht. Wir hatten einige Kunden eingeladen, die durch den Vortrag, den ich gehalten habe, richtig angetan waren von dem Produkt.
Scheich Ab-del Scharag hat die Einladung, die wir ihm geschickt hatten, auch dankend angenommen und er hat großes Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt.

Die nächsten To Do’s

Die Nachbereitung der Messe liegt nun in der Hand unserer Vertrieblerin. Da bin ich wirklich froh, denn ich habe noch einige andere wichtige Sachen, die ich erledigen muss, bevor es zum Product Launch kommt. Vor allem wenn ich daran denke, dass sie nun so einigen hinterher telefonieren und Termine vereinbaren muss, bin ich froh, dass ich das nicht machen muss.
Ich werde mich nun um die Mitbewerberanalyse kümmern, Marketingmaterialien erstellen und Vertriebsschulungen vorbereiten.

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